Ohne Licht existiert keine Architektur, denn erst durch Schatten und Helligkeit nehmen wir Formen und Tiefen wahr. Die Planung des Lichteinfalls beginnt bei Studio Ariana bereits mit der ersten Skizze des Grundrisses. Wir nutzen das Tageslicht, um die Dynamik eines Raumes im Tagesverlauf zu verändern und bestimmte architektonische Details zu inszenieren.
Die Dramaturgie des Schattens
Schatten ist genauso wichtig wie das Licht selbst, da er Objekten Plastizität verleiht. Durch gezielte Öffnungen in der Fassade oder Oberlichter erzeugen wir Lichtkegel, die wie temporäre Kunstwerke auf Wänden und Böden wandern. Diese natürliche Beleuchtung schafft eine Verbindung zur Außenwelt und zum Rhythmus der Natur.
Künstliches Licht präzise steuern
Am Abend übernimmt die künstliche Beleuchtung die Regie, wobei wir auf integrierte Lösungen setzen, die die Architektur unterstreichen, statt sie zu überlagern. Indirekte Lichtquellen und dimmbare Zonen erlauben es, die Atmosphäre flexibel anzupassen. So wird das Gebäude in der Dunkelheit zu einer leuchtenden Skulptur, die Geborgenheit und Eleganz ausstrahlt.